Bild vom Gau-Weinheimer Wappen

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Zeitungsberichte:


Bardo Enders neuer stellv. Wehrführer in Gau-Weinheim 17. Juni 2010

Schlagerstars bei Geburtstagsparty 06.07.2009

125 Jahre TUS Gau-Weinheim 25.06.2009

Erstens kommt es anders . . . 10. April 2008

Vom Tagelöhnerhäuschen zum schiefen Turm 20. September 2007

Neue barrierereduzierte Homepage 24. Mai 2007

Einweihung des Rathauses Gau-Weinheim vom 02.03.2006

Reportage über Gau-Weinheim in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17.01.2006

Ein Dorf im Wandel der Zeit 07.12.2000

Gau-Weinheimer Internetseite sehr gut besucht 23.08.2000

Gemeinde jetzt auch im Internet 17.06.2000


Bardo Enders neuer stellv. Wehrführer in Gau-Weinheim 17. Juni 2010 Lachrichtenblatt Logo
Bardo Enders neuer stellv. Wehrführer in Gau-Weinheim

Anlässlich der letzten Dienstversammlung der Wehrführer in Partenheim konnte Bürgermeister Markus Conrad einige Neuverpflichtungen und Verabschiedungen sowie auch eine Ernennung zum stellvertretenden Wehrführer vornehmen.

Bardo Enders wurde unter Aushändigung der Ernennungsurkunde von Bürgermeister Conrad zum stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Gau-Weinheim ernannt und unter Ableistung des Diensteides in sein Amt eingeführt.

Bardo Enders neuer stellv. Wehrführer in Gau-Weinheim

Herr Enders hatte bereits im Jahr 2004 den Führungslehrgang der Stufe I an der Feuerwehrschule in Koblenz erfolgreich absolviert und war am 21. April dieses Jahres einstimmig von den Aktiven der Gau-Weinheimer Feuerwehr zum stellvertretenden Wehrführer gewählt worden. Wehrleiter Horst-Friedrich Köster dankte Herrn Enders für seine Bereitschaft, im Kommando mitzuwirken und wünschte ihm alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen verantwortungsvollen Tätigkeit.

Bild rechts: von links: Bgm. Conrad, Bardo Enders und Wehrleiter Köster


Schlagerstars bei Geburtstagsparty 06.07.2009 Logo Allgemeine Zeitung

JUBILÄUM TuS Gau-Weinheim feiert 125-jähriges Bestehen mit stimmungsvollem Festwochenende

06.07.2009 - GAU-WEINHEIM

Von Caroline Hahn

Der 1883 gegründete Turn und Sportverein Gau-Weinheim feierte am Wochenende seinen 125. Geburtstag. "Die Gemeindehalle war einfach zu klein, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern", erklärte TuS-Vorsitzender Bernd Hachenberger. Aus diesem Grund feierte man in einem Festzelt auf dem dorfeigenen Sportplatz.

Bei angenehm warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein eröffnete Bernd Hachenberger das Geburtstagswochenende. Anschließend sorgte die SWR4-Party mit dem Motto "Wir bei Euch" für Stimmung im Festzelt. Schlagerstars wie Mary Roos und Jürgen Marcus heizten an diesem Abend dem gut mitgehenden Publikum ein.

Am Samstagmittag sorgten Hüpfburgen und andere Attraktionen, sowie ein kleiner Wettbewerb im Torwandschießen für Kinderlachen und Trubel rund um das Sportplatzgelände. Ortsbürgermeister Hans-Bernhard Krämer war ebenfalls zu Gast: "In 125 Jahren Vereinsgeschichte hat sich der TuS einen Ruf sportlicher Fairness erarbeitet." Abends lockte dann die Mainzer Beatband "Lola" mit ihren Coverversionen von "Highway to Hell" und anderen bekannten Stücken Alt und Jung auf die Tanzfläche. Sonntagmorgens wurde das Zelt kurzerhand zur Kirche umfunktioniert und der TuS zum Gottesdienst, mit dem Thema "Den Schuh zieh ich mir an" ein. Im Laufe des Tages trat die Mainzer Musik-Show-Band "Die Bauern" auf und sorgt für Unterhaltung mit viel Musik und Show.

Die Organisatoren der Veranstaltung trugen alle orangefarbene T-Shirts mit dem Vereinslogo, so auch Kassenwart Bernhard Zenker. "Schon als Kind war ich sehr sportbegeistert und spielte Fußball und Basketball. Später fand ich Spaß am Laufen und joggte viel", erzählt Bernhard Zenker. Mittlerweile muss er aus gesundheitlichen Gründen sportlich kürzer treten. Trotzdem engagiert er sich im Sportverein. Insgesamt zählen 292 Einwohner Gau-Weinheims und einiger umliegender Ortschaften zu den Mitgliedern des Vereins. "Das ist viel, wenn man mal bedenkt, dass Gau-Weinheim nur um die 700 Einwohner hat", unterstreicht Bernd Hachenberger stolz. Der Vorsitzende war in seiner Jugend selbst sehr sportbegeistert und spielte Fußball und Tennis. "Heute kann ich leider aus zeitlichen Gründen nur ganz selten am Badminton-Training unseres Vereins teilnehmen." Im Verein werden Sportarten wie Tischtennis, Fußball und Badminton angeboten, aber auch Step-Aerobic und Kinderturnen zählen mittlerweile zum Sportangebot des Vereins. "Zukünftig soll das Sportangebot mit neuen Sportarten, wie beispielsweise Beachvolleyball erweitert werden", so Hachenberger.


TUS Ehrung 125 Jahr Feier

Foto: Axel Schmitz

Zum Feiern gehört auch das Protokoll: TuS-Chef Bernd Hachenberger (l.) und Karin Augustin (2.v.r.), Präsidentin des Sportbundes Rheinhessen, ehrten die Gau-Weinheimer Mitglieder (v.l.) Monika Becker, Burkhard Blank, Theo Müller, Angelika Gasch, Ute Zimmer, Peter Kolla und Hans Bernhard Krämer.


125 Jahre TUS Gau-Weinheim 25.06.2009 Lachrichtenblatt Logo

Herzlich Willkommen

TUS Wappen

Im Namen des Turn- und Sportvereins 1883 Gau-Weinheim e.V. (TUS) heiße ich alle Mitglieder, Festbesucher und Freunde zu unserer 125jährigen Jubiläumsfeier recht herzlich willkommen.

Dieses Fest würdigt unseren Verein für 125 Jahre aktiven Sport und natürlich auch die Verantwortlichen, denen es seit 125 Jahren immer wieder hervorragend gelungen ist, gesellige Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten nicht nur für Vereinsmitglieder, sondern auch für einen großen Teil der Bevölkerung zu gestalten. Hierbei sei den vielen Helfern gedankt, ohne die solche Aktivitäten nicht möglich sind.

Gerade im Jubiläumsjahr stand der im Februar 2008 fast komplett neu gewählte TUS - Vorstand schon gleich vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Die Einführung neuer Sparten wie z.B. unsere Tanzkurse für Kinder und Erwachsene, die Erweiterung des Kinderturnens, die Beschaffung neuer Sportgeräte, die Renovierung unseres Sportplatzes, sowie die Neuausrichtung der Jugendarbeit und unseres Vereinsheims, waren vorrangige Aufgaben.

Jetzt sollte auch noch eine angemessene Jubiläumsfeier über 3 Tage stattfinden. Schon bald stellten wir fest, dieses Fest kann aufgrund aufwendiger Organisation nicht im Jubiläumsjahr 2008 ausgerichtet werden. Nach 18 Monaten der Vorbereitungen auf den heutigen Tag hoffen wir, daß sich die große Mühe und das weit über den Durchschnitt liegende Engagement aller Beteiligten gelohnt hat.

Gemeinsam mit Ihnen und den Erfahrungen aus den letzten Monaten und vor allem aus den Erkenntnissen von 125 Jahren TUS 1883 Gau-Weinheim e.V. werden wir die sportlichen Aktivitäten und unser gemeinschaftliches Vereinsleben ausbauen.

Ich wünsche unseren Vereinsmitgliedern und allen Festbesuchern schöne Festtage bei Ihrem Turn- und Sportverein 1883 Gau-Weinheim e.V. !

Bernd Hachenberger

1. Vorsitzender

TUS 1883 Gau-Weinheim e.V.



Festprogramm 125-jähriges Jubiläum TuS 1883 Gau-Weinheim e.V.




TUS Vorstand

Namen Bild Vorstand

Hinten von links nach rechts:

1.Vors. Bernd Hachenberger, Kassenwart Bernhard Zenker, Beisitzer Stefan Hyar, Schriftführer Jürgen Secker

Vorne von links nach rechts:

2.Vors. Monika Becker, Beisitzer Irene Knell, Beisitzer Ingo Stabel


Erstens kommt es anders . . . 10. April 2008 Lachrichtenblatt Logo
Gau-Weinheimer Buergertreff - 10 Jahre Theater

Theatergruppe des Gau-Weinheimer Bürgertreff e.V führt Dreiakter auf

Endlich können sich Axel und Jutta Valentin über ein paar ungestörte Tage zu Hause freuen. Sowohl Sohn Martin (Pascal Bergjohann) und Mutter Agnes (Sonja Ludwig) sind in Urlaub und das Haus gehört nur ihnen beiden. Der neugierige Nachbar Fabian Brenner (Eckhard Krull brilliert in verschiedenen Kostüm-Rollen) wird kurzerhand wieder hinausgeworfen, als er nur mal nach dem Rechten sehen will. Aber als sich eine Urlaubsbekanntschaft aus vergangenen Tagen einquartiert, ist guter Rat teuer. Also wird Nachbar Fabian bemüht, die lästige Familie wieder zu vertreiben. Da Fabian schon lange Mutter Agnes heiraten will, sieht er hier eine Chance, ihr näher zu kommen.

Sein Auftritt als König von Eureka garantiert zwar einigen Lacherfolg, führt aber nicht zum gewünschten Ergebnis. Albin (Ortwin Kaufmann) und Rosel (Angelika Dern) Schnepf sowie Tochter Tanja (Vera Gottschlich) lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Schnell erfährt das Publikum, dass jeder in der Familie Schnepf einen privaten Anlass für den unangemeldeten Besuch hat: Albin möchte sich mit seiner Geliebten Dora Schumann (Rita Natschke) treffen, die vor Ungeduld dann auch noch in dem Haus auftaucht. Rosel hat ein heimliches Treffen mit einem ehemaligen Klassenkameraden und Tochter Tanja hat eine Aufnahmeprüfung in der Stadt und durch den Besuch bei Familie Valentin sparen sie auch noch die Hotelkosten.

Auch als General von Zitzewitz hat Fabian keinen Erfolg, ebenso sein letzter Versuch als Casanova. Er handelt sich damit nur Ärger bei Mutter Agnes ein. Unterstützt durch Dora und Martin kann Fabian Mutter Agnes aber doch noch zur Heirat umstimmen. Erst die Androhung, dass Fabian als Vampir erscheint und Rosel in den Hals beissen wird, veranlasst diese endlich zur Flucht und es kommt doch noch zu einem guten Ende.

Auch im Jubiläumsjahr gelang es der Theatergruppe des Gau-Weinheimer Bürgertreffs wieder, seinem Publikum einen kurzweiligen Abend im Dorfgemeinschaftshaus zu gestalten. Neben der gelungenen Aufführung des lustigen 3-Akters: "Erstens kommt es anders..." von Walter G. Pfaus war eine Ausstellung zum 10-jährigen Bestehen der Theatergruppe aufgebaut.

Angefangen hatte alles 1998 mit dem Stück: Wahlskandal in Kleckertal, eine Dorfposse, die vielleicht auch Parallelen zum tatsächlichen Leben hat. Anders bei "Rambazamba am Lido Makkaroni" 1999, wo der Klamauk im Vordergrund stand. Der irre Theodor sorgte 2000 für Muskelkater in den Lachmuskeln des Publikums. Frauenpower über alle Generationen liess im Jahr 2001 die Männer in dem Stück: "Keine Polizei - sonst tot" fast verzweifeln. Im Jahr 2002 war bei dem Stück: "Graf Balduin, der edle Spender" himmlischer Beistand gefragt. 2003 wurde anlässlich des Verbandsgemeinde-Weinfestes in Gau-Weinheim auf eine Aufführung verzichtet. Die Aufführung der "Wippeltropfen" forderte 2004 dann die Technik heraus, denn der Umbau des Bühnenbildes in den Pausen war die wirkliche Herausforderung. "Julia räumt auf" 2005 zeichnete sich aus durch die meisten Schauspieler, bei "Tante Thea kommt" spielt Geld die wichtigste Rolle (wen wundert`s?). Und dann war da letztes Jahr das Stück: "Weiberwirtschaft" wo derb-skurile Charaktere in typischen Rollenklischees den Saal zum Lachen brachten.

In ihrer Abschlussrede wies die erste Vorsitzende des Gau-Weinheimer Bürgertreffs Angelika Dern auf alle die vielen Helfer vor und hinter der Bühne hin, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen sei. Sie bedankte sich bei den heimischen Vereinen für deren Unterstützung und Verständnis. Sie begrüsste auch die ehemaligen Schauspieler vergangener Aufführungen, die alle eingeladen waren.

Im Hof des Dorfgemeinschaftshauses war ein Zelt aufgebaut worden, in dem Requisiten, Plakate, Fotografien und Zeitungsausschnitte aus allen vorangegangenen Aufführungen gezeigt wurden.

Eine rundum gelungene Veranstaltung bestätigt wieder einmal den hohen Anspruch, den diese Gruppe an sich selbst stellt und auch in Zukunft fortführen möchte.

Text: Gabi Kiene, Foto: Erwin Gottschlich


Vom Tagelöhnerhäuschen zum schiefen Turm 20. September 2007 Lachrichtenblatt Logo
Gau-Weinheimer Gemeindeturm

Historischer Orts-Rundgang am Tag des offenen Denkmals in Gau-Weinheim

"Was kann man denn 1 1/2 Stunden über Gau-Weinheim erzählen?" Dies war einer der Gründe, warum am vergangenen Sonntag, den 9.September, 100 Besucher am historischen Orts-Rundgang durch Gau-Weinheim teilnahmen.

Selbst für Bürger Gau-Weinheims gab es einige neue Einblicke. So konnten alle Teilnehmer den Schiefen Turm von Gau-Weinheim auch einmal von innen betrachten. Selbst Bewohner, die seit 50 Jahren in Gau-Weinheim wohnen, hatten den unter Denkmal stehenden Turm noch nicht von Innen gesehen.

Außerdem wurden beide Kirchen des Dorfes besucht. In der katholische Kirche konnte der Glockenturm bestiegen werden. Auch die evangelischen Kirche, die 1864 erbaut wurde, besuchte die Gruppe. Weiterhin wurde das Tagelöhnerhäuschen in der Untergasse angeschaut.

Schmunzeln konnten die Gruppen über eine kleine Begebenheit, da die Wallertheimer Bauern einst ihre Kollegen aus Gau-Bickelheim beraubt hatten, zwangen diese die Wallertheimer Zoll bei ihnen zu bezahlen. Um diese Zölle zu umgehen, brachten die Gau-Weinheimer die Früchte, das Korn und den Wein nach Bingen auf den Markt. Marita und Erwin Gottschlich vom Gau-Weinheimer Bürgertreff e.V. konnten in zwei Führungen am Tag des Offenen Denkmals jede Menge über Gau-Weinheim erzählen, denn obwohl es nur durch den alten Ortskern ging, dauerte ein Rundgang überraschender Weise sogar länger als geplant.

Foto: Erwin Gottschlich Text: Vera Gottschlich


Neue barrierereduzierte Homepage 24. Mai 2007 Lachrichtenblatt Logo

Seit März 2000 ist unter der Adresse "www.gau-weinheim.de" die Ortsgemeinde Gau-Weinheim im Internet erreichbar. Nach dem Landesgesetz zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen sind nun auch Internetseiten so zu gestalten, dass sie auch von behinderten Menschen möglichst uneingeschränkt genutzt werden können. Um diese Vorgaben zu erfüllen wurde die Homepage von Gau-Weinheim komplett überarbeitet. Alle Seiten erscheinen nun im neuen Design und sind nun entsprechend der Vorgaben gestaltet.

Auf über 200 Seiten erfahren sie alles Wissenswerte über Gau-Weinheim. Neben Infos über die Geschichte Gau-Weinheims, seine Bauwerke, und die Feuerwehr erfahren sie auch alles über die ortsansässigen Vereine. Außerdem können sie in der neuen Bildersammlung Gau-Weinheims stöbern. Lesen Sie alte Zeitungsberichte über Gau-Weinheim oder informieren Sie sich über die Satzungen und Niederschriften aus den letzten sieben Jahren. Wollen sie Radfahren oder Wandern, finden Sie hier auch die Wege rund um Gau-Weinheim.

Gewerbetreibenden, Winzern, Vereinen, Kirchen oder auch Privatpersonen wird die Möglichkeit geboten, sich aufnehmen zu lassen oder sich einen Link zu Ihrer Seite setzen zu lassen. Jeder ist aufgerufen an dieser Seite mitzuwirken. Vereine können Ihr Profil darstellen, Winzer über Ihre Produkte informieren, Firmen erhalten einen Platz für Ihre Werbung und auch private Seiten sind herzlich willkommen. Speziell für die Winzer ist eine eigene Seite erstellt. Hier können sich alle Weingüter mit Ihrer Anschrift kostenlos eintragen lassen. Geplant und realisiert wurde die neue Website von Erwin Gottschlich, der auch die Pflege der Homepage weiterhin übernimmt.

Wünsche oder Anregungen bitte an die Ortsgemeinde Gau-Weinheim z.H. Ortsbürgermeister Hans-Bernhard Krämer oder direkt an Erwin Gottschlich. Also, besuchen sie die neue Homepage und vielleicht erfahren sie noch einiges neues über ihre Heimatgemeinde!

Hans-Bernhard Krämer, Ortsbürgermeister


Einweihung des Rathauses Gau-Weinheim 2. März 2006 Lachrichtenblatt Logo
Gau-Weinheim Rathaus

Liebe Gau-Weinheimer Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Ehrengäste und Besucher,

ein Tag der positiven Weiterentwicklung unserer Ortsgemeinde wird der kommende Samstag, der 04. März 2006 sein. Was in vielen kleineren und auch größeren Gemeinden schon vorhanden ist und dort oft schon historische bauliche Werte besitzt, wird nun auch für unsere Ortsgemeinde Wirklichkeit. Gau-Weinheim darf am Samstag sein Rathaus einweihen und für seine Nutzung eröffnen. Erbaut mit finanzieller Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz wird das Rathaus der Mittelpunkt der bürgerlichen Gemeinde sein. Hier wird der Ortsbürgermeister zusammen mit dem Gemeinderat seine Arbeit verrichten. Das Haus, in dem der von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Ortsbürgermeister und der Gemeinderat die Beratungen und Entscheidungen im Dienste der Bürgerinnen und Bürger und zum Wohle der Gemeinschaft stattfinden. Zweckmäßig, modern und angepasst an die Größe unserer Gemeinde, entstand in einer 12 monatlichen Bauzeit ein zukunfts- orientiertes ebenerdiges Gebäude mit einem bequemen und barrierenfreien Zugang. Gau-Weinheim Rathaus SchluesselErrichtet unter Verwendung bester Baumaterialien und Ausführung entstand ein großzügiges Sitzungszimmer, ein Büro- mit Archivraum sowie die erforderlichen Nebenräume, Teeküche, Sanitärräume und Abstellraum. Ein Haus, dass auch die repräsentative Aufgabe unserer Gemeinde erfüllen wird. Nebenbei stehen die neuen Räume unseren örtlichen Vereinen für Besprechungen und Vorstandssitzungen zur Verfügung. Allen die mitgewirkt haben, diese große Aufgabe eines Rathausbaues zu meistern, sage ich ein sehr herzliches Dankeschön. Insbesondere richtet sich der Dank an die Mitglieder des Ortsgemeinderates für die mehrheitliche Zustimmung und den politischen Mut, ein Rathaus zu bauen. Jedes Werk hat natürlich seinen Preis so auch dieser Neubau. Dazu sei auch an dieser Stelle auf die solide Finanzierung des Hauses hingewiesen. Mit der veranschlagten Summe in Höhe von 275000 € umgerechnet auf die Einwohnerzahl, hat die Gemeinde den Betrag von 400 € pro Einwohner investiert. Nach Abzug des Landeszuschuss von 90000 € verringert sich der Betrag auf 270 € pro Einwohner.

Liebe Gau-Weinheimerinnen und Gau-Weinheimer, sehr geehrte Ehrengäste und Besucher, der Ortsbürgermeister freut sich zusammen mit den Beigeordneten Hans-Hermann Bechtluft und Danja Mattheis auf die neuen Räume. Es erleichtert unsere Arbeit, für unsere Ortsgemeinde. Gau-Weinheim darf auf sein neues Rathaus stolz sein.

Ihr Hans-Bernhard Krämer, Ortsbürgermeister


Reportage über Gau-Weinheim 17.01.2006 Logo Frankfurter Allgemeine

"Es ist voll ätzend, auf den Zug zu warten" Jung sein in Gau-Weinheim zwingt weite Wege auf / Mutter spielt häufig Taxi

Foto Frankfurter Allgemeine

Es ist leicht dämmrig, die Straßenlaternen werfen ein schwaches orangfarbenes Licht durch die Bäume, nur wenige Autos sind unterwegs. Nina Gottschlich läuft gemeinsam mit ihrer Schwester zur Bushaltestelle. Sie ist etwa 700 Meter von Ninas zu Hause entfernt.

Nina wohnt in Gau-Weinheim, einem kleinen 700 Einwohner zählenden Dorf in mitten von Rheinhessen. Bis zur Landeshauptstadt Mainz benötigt man mit dem Auto ca. 30 Minuten. Schulen gibt es in Gau-Weinheim keine, Grundschüler besuchen die Grundschule im Nachbardorf, die sie nach einer kurzen Busfahrt erreichen. Hauptschüler, Realschüler oder Schüler, die eine Gesamtschule besuchen, fahren mit dem Bus ins sechs Kilometer entfernte Wörrstadt. "Sie müssen erst um viertel nach sieben aus dem Haus", erzählt die 15-jährige Nina Gottschlich. Sie selbst besucht eines der Gymnasien im 17km entfernten Alzey. "Mit dem Auto schafft man es in 15-20 Minuten nach Alzey, wir Schüler brauchen morgens ein-einhalb Stunden."

Bei Schnee nützt der schönste Roller nichts

Bis vor einem Jahr fuhr der Bus fast direkt vor dem Haus von Nina ab. "Nach den letzten Sommerferien, fuhr an der Bushaltestelle plötzlich kein Bus mehr ab. Der Fahrplan wurde geändert. Er hält jetzt nur noch an der Bushaltestelle am "Bürgerhaus"." Das liegt daran, dass der Bus jetzt, bevor er nach Gau-Weinheim fährt, weitere Schüler in Partenheim abholt, und in die selbe Richtung aus dem Dorf fährt, von der er auch gekommen ist; somit gibt es keine Möglichkeit an der Haltstelle "Untere Pforte" zu drehen. "Mittlerweile muss ich um fünf nach halb sieben loslaufen, um den Bus zu bekommen," erzählt Nina Gottschlich. "Bis ich zur Haltestelle gelaufen bin, vergehen schon mal fast 10 Minuten." Auf ihrem Weg dorthin wartet sie noch auf ihre Freundin und Klassenkameradin Carolin Kolla. Gemeinsam laufen sie dann zum Bus, der 10 Minuten nach Wörrstadt benötigt. "Es ist voll ätzend, 20 Minuten auf den Zug zu warten, besonders im Winter bei Eis und Schnee, da haben die Züge dann meistens noch Verspätung", schimpft die 15-jährige Carolin Kolla, während sie ihre braunen Locken zu Seite macht, um mit ihrem MP3-Player Musik zu hören. Auch die 17-jährige Christina Carpentier, ebenfalls Gymnasiastin, findet den aktuellen Busfahrplan nicht gut: "Früher musste man hier zehn Minuten auf den Zug warten und konnte länger schlafen, der Bus fuhr erst um kurz vor sieben in Gau-Weinheim ab, damals noch an beiden Bushaltestellen. Andere Orte, die viel näher bei Wörrstadt liegen haben eigene direkte Busverbindungen nach Alzey", dem gemeinsamen Schulort der drei Mädchen. "mittags können wir sogar an der Haltestelle Untere Pforte aussteigen, so dauert es ,Nur' eine Stunde bis wir nach Hause kommen", freut sich Nina. Ihre 43-jährige Mutter spielt für sie Taxi ,,bei den ständig steigenden Benzinpreisen geht das bald nicht mehr", erzählt die blondgelockte Hausfrau. Manchmal wechseln sich die Eltern mit dem Fahren der Kinder ab - auch am Wochenende.

So hat Sarah Blank, die in Mainz eine Ausbildung zur Arzthelferin macht, einen Rollerführerschein gemacht, ,,damit ich nicht ganz so abhängig von meinen Eltern bin," erklärt sie. Sie hat dann die Möglichkeit zum Bahnhof nach Wörrstadt zu fahren, bei schlechtem Wetter, wie Regen oder Schnee, ist sie dann aber doch wieder auf ihre Eltern oder Großeltern angewiesen. Denn wirklich sicher ist ein Roller dann nicht.

Entscheidend ist aber der 18. Geburtstag, ab dann haben die meisten ihren Führerschein und können das kleine Weindorf mitten in Rheinhessen verlassen. "Ich glaube seit ich meinen Auto-Führerschein habe, habe ich meine Eltern schon ziemlich entlastet", sagt Karsten Secker, der eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker macht. "Vor allem am Wochenende, wenn man auf Partys oder so was gehen will, ist es ziemlich praktisch", lächelt der Achtzehnjährige. "Am Wochenende fahren wir auch oft mit dem Zug, aber dafür müssen wir erst 25 Minuten nach Wallertheim laufen", sagt Nina Gottschlich. Das Nachbardorf hat einen Bahnhof, an dem stündlich Züge Richtung Alzey und Bingen abfahren. "Abends nutzt uns der Bahnhof aber nichts, der letzte Zug kommt um 20.30 an. Dann müssen meine Eltern wieder fahren." Gau-Weinheim hat keine Geschäfte, es gibt lediglich einen Kiosk, der Zeitschriften und Süßigkeiten an meistens Kinder verkauft. Einkaufen ist aber mit dem Auto schnell erledigt, in knapp 10 Minuten hat man einen der vielen in der Umgebung liegenden Supermärkten erreicht. Im Nachbarort Wallertheim, das man noch zu Fuß oder mit dem Rad erreichen kann gibt es zwei Bäcker, einen Schreibwarenhandel, ein Lebensmittelgeschäft, einen Elektroladen, eine Apotheke, zwei Gastwirtschaften und mehrere Ärzte, also alles, was man zum täglichen Leben benötigt. Mit dem Auto hat man allerdings eine sehr gute Verkehrsanbindung, in einer Minute hat man die Bundestrasse B420 erreicht, von der man in jeweils knapp zehn Minuten die A61 oder A63 erreichen kann. "Das ist schon ziemlich praktisch, nicht wie in manch anderen Dörfern, die erst noch lange fahren müssen, um zu einer Bundestrasse oder Autobahn zu kommen", berichtet Marita Gottschlich, Ninas Mutter.

Rehe beobachten und durch die Felder laufen

"Ich finde zwar, dass es manchmal ganz schön nervend ist auf dem Land zu wohnen, in einer Großstadt wollte ich aber auch nicht leben", erzählt Nina. "Morgens kann ich zum Beispiel mitten auf der Straße laufen." In Gau-Weinheim geht es nicht so hektisch zu wie in Städten, man kann gemütlich im Garten sitzen, durch die umliegenden Weinberge spazieren gehen oder mit dem Fahrrad durch die Natur fahren und die Rehe und Hasen beobachten.. Gau-Weinheim liegt am Fuße des 271 Meter hohen Wissberges, welcher fast nur für den Weinanbau genutzt wird.

Die Natur in unmittelbare Nähe zu haben und dafür solch lange Wege in Kauf zu nehmen, hat aber auch noch weitere Vorteile. "Ich kann mit meinen beiden Hunden immer durch Felder laufen", erzählt Carolin Kolla. Auch Ninas Mutter sieht durchaus positive Seiten am Landleben: "Man kennt fast alle, die im Ort wohnen, zum Beispiel durch Vereine, wie den Sportverein. Außerdem hat fast jeder ein Eigenheim mit eigenem Garten in dem er die Ruhe auf dem Land genießen kann." "Wenn ich älter bin und es mir hier nicht mehr gefallen sollte, kann ich ja immer noch das Leben in einer Stadt ausprobieren", beendet Nina Gottschlich das Interview und steigt in den Bus ein.

Vera Gottschlich, Gymnasium am Römerkastell Alzey


Ein Dorf im Wandel der Zeit 07.12.2000 Lachrichtenblatt Logo

Gau-Weinheimer Bürgertreff hatte eingeladen

Zum 2. Mal hat unser Verein mit einem Dia-Vortrag mit dem Titel: "Ein Dorf im Wandel der Zeit" die Zuschauer begeistert. Ebenso lebhaftes Interesse fand auch unsere Ausstellung über neuzeitliche Aktivitäten.
Begonnen hat der Vortrag mit der Schenkungsurkunde im Jahre 767 im Kloster Lorsch. Daher gilt dieses Jahr als der offizielle Geburtstag des Ortes Gau-Weinheim, damals "Wigenheim marca" genannt. Zahlreiche Karten aus verschiedenen Jahrhunderten erinnern an die Geschichte dieses Landstriches, der ebenso von Kriegen und Krankheiten heimgesucht wurde wie andere Teile Deutschlands. Auf einer Karte waren die Gemarkungen bezeichnet, außerdem wurde die Bedeutung der Namen aufgelistet. Wer weiß schon, dass die Gemarkung "Im Kreuz" ihren Namen der Tatsache verdankt, dass dort bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine Kapelle zum Hl. Kreuz stand? Zahlreiche Postkarten und Landschaftsaufnahmen zeigen den Wandel der Umgebung an. Wer hätte gedacht, dass im Jahre 1936 über 2300 tragende Obstbäume in der Gemarkung vorhanden waren oder dass bereits damals über 500 Einwohner gemeldet waren? Durch den Krieg und die anschließende wirtschaftliche Entwicklung ging die Einwohnerzahl zurück und hat sich erst in den letzten 10 Jahren auf etwa 700 Personen erweitert. Am interessantesten waren aber für die meisten Besucher die Aufnahmen von Personengruppen aus der "guten alten Zeit". Da fand sich so manch ein inzwischen ergrauter Senior als junger Konfirmand oder Schüler wieder. Und ehe man sich versah, war man in der Neuzeit: Luftbildaufnahmen der letzten Jahre zeigten die Entwicklung der Infra-Struktur, mit einem fotografischen Rundgang durch die jetzige Gemeinde wurde der Vortrag beendet.
Um die umfangreichen historischen Informationen, angefangen bei der Schenkungsurkunde aus dem Jahre 767 über die zahlreichen Ortsnamen, die der Ort im Laufe der Zeit erhalten hatte über die Deutung des Ortswappens und die Gemarkungsbezeichnungen allen Interessierten zugängig zu machen, wurde von Erwin Gottschlich eine Orts-Chronik zusammengestellt. Ein Muster dieser Chronik war ebenfalls ausgestellt und stieß auf reges Interesse.
Den Bogen zum modernen Dorfleben hat die Veranstaltung geschlagen, indem unterschiedliche Themenwände die Aktivitäten der verschiedenen Ortsvereine aufzeigten: Fastnachtsveranstaltungen desSportvereins, Plakate und ein Fotoalbum des Landfrauenvereins, Theateraufführungen des Gau-Weinheimer Bürgertreffs e. V., Herbstfest der Wählergruppe Zöller, Grillfeste der Wählergruppe Krämer und (wer erinnert sich noch?) das Verbandsgemeinde-Weinfest im Jahre 1988. Als wichtigen Schritt in die Zukunft ist die Homepage der Gemeinde zu bewerten: Unter www.gau-weinheim.de ist dort viel Wissenswertes in zeitgemäßer Form dargestellt. Einen Ausdruck dieser Internetseite hatten wir ebenfalls ausgestellt. In unserem Bemühen, das kulturelle Leben aktiv mitzugestalten, werden wir demnächst eine Informationsveranstaltung, eventuell in Form eines Internet-Cafes anbieten. Dort können sich dann interessierte Landwirte und Gewerbetreibende von Gau-Weinheim sowie Privatpersonen nochmals genauer über dieses neue Medium informieren.

G. Kiene


Gau-Weinheimer Seite sehr gut besucht 23.08.2000 Lachrichtenblatt Logo

Nachdem der Ortsgemeinderat am 21.Juni 2000 für einen Internetauftritt der Ortsgemeinde Gau-Weinheim gestimmt hat, ist unter der Adresse www.gau-weinheim.de nun schon Einiges geschehen. Mittlerweile haben sich schon über 200 Personen diese Seite angeschaut. Auch die Einträge im Gästebuch wachsen stetig weiter. Dem Besucher wird hier Vieles geboten: Neubürger können sich über Vereine informieren, den Veranstaltungskalender einsehen oder einfach etwas aus der Geschichte des Ortes erfahren. Gewerbetreibenden, Winzern, Vereinen, Kirchen oder auch Privatpersonen wird die Möglichkeit geboten, sich aufnehmen zu lassen oder sich einen Link zu Ihrer Seite setzen zu lassen. Jeder ist aufgerufen an dieser Seite mitzuwirken. Vereine können Ihr Profil darstellen, Winzer über Ihre Produkte informieren Firmen erhalten einen Platz für Ihre Werbung und auch private Seiten sind herzlich willkommen. Speziell für die Winzer wurde eine eigene Seite erstellt. Hier können sich alle Weingüter mit Ihrer Anschrift kostenlos eintragen lassen.

Geplant und realisiert wurde die Website von Erwin Gottschlich, der auch die Pflege der Homepage übernommen hat. Alle, denen das Medium Internet noch relativ kompliziert erscheint, können Texte, Bilder, usw. zur Verfügung stellen, die dann in die Gau-Weinheimer Seiten kostenlos mit eingearbeitet werden.

Wünsche oder Anregungen bitte an die Ortsgemeinde Gau-Weinheim z.H. Ortsbürgermeister Hans-Bernhard Krämer oder direkt an Erwin Gottschlich.


Gemeinde jetzt auch im Internet 17.06.2000 Logo Allgemeine Zeitung

Kie. GAU-WEINHEIM - Die Gemeinde ist ab sofort mit eigener Adresse - www.gau-weinheim.de - im Internet vertreten. Ratsmitglied Erwin Gottschlich hat die Adresse schützen lassen und eine Homepage für die Gemeinde gestaltet.
Zurzeit sind der Veranstaltungskalender, geschichtliche Daten und weiteres Interessantes über Gau-Weinheim nachzulesen. Außerdem soll Gewerbetreibenden, Winzern, Vereinen, den Kirchengemeinden und auch Privatpersonen die Möglichkeit gegeben werden, ebenfalls mitzuwirken. Erwin Gottschlich hat sich bereit erklärt, die Homepage zu pflegen und Interessierte bei Wünschen und Fragen über deren Mitwirkung zu unterstützen.